Allgemeine Informationen

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich und unerwünschte Nebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Unmittelbares Ziel einer Impfung ist es, die Geimpfte vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen. Wenn viele Menschen sich impfen lassen, ist es möglich, einzelne Krankheitserreger weltweit auszurotten, wie das für Masern und Kinderlähmung erklärtes Ziel der internationalen Gesundheitspolitik ist.

Entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut achten wir bei Ihnen auf Impfschutz gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie und Keuchhusten. Je nach Altersgruppe beraten wir auch zu Impfungen gegen:

  • Masern-Mumps-Röteln
  • Poliomyelitis (Kinderlähmung)
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Pneumokokken (Lungenentzündung)
  • Grippe
  • Meningokokken
  • Windpocken (Varizellen)

Bringen Sie doch einfach beim nächsten Praxisbesuch ihren Impfpass oder sonstige Impfunterlagen mit!

Seit Anfang Mai 2019 wird die Impfung gegen Gürtelrose (Herpes-Zoster) nun auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.  Sie muss 2x im Abstand von 2-6 Monaten geimpft werden und ist im allgemeinen gut verträglich.Die Impfung ist für alle Personen über 60 Jahre zugelassen sowie für alle Patienten unter 60 Jahren mit chronischen Erkrankungen wie z.B. Rheuma, chronische Darmerkrankungen, Nierenschwäche, Diabetes mellitus, COPD oder Asthma bronchiale.Die Gürtelrose hat einen sehr unterschiedlichen Verlauf. Organe können gefährlich angegriffen werden und sie kann zum Teil zu langwierige Schmerzzuständen nach sich ziehen. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie unter www.internisten-im-netz.de

LEIDER IST DIE IMPFUNG AUFGRUND DER GROSSEN NACHFRAGE UND DARAUS FOLGENDEN LIEFERSCHWIERIGKEITEN DES HERSTELLERS NICHT DURCHGEHEND ERHÄLTLICH!

Trockene Raumluft und nicht ausreichende Trinkmengen trocknen die Nasenschleimhäute aus und Kälte vermindert die Nasendurchblutung; durch beides wird die Abwehr der Erkältungs- und Grippeerreger verringert.

Die echte Influenza-Grippe beginnt plötzlich mit heftigen Glieder- und Kopfschmerzen, oft schwerem allgemeinem Krankheitsgefühl und Fieber über 39°C. Husten und Schnupfen sind häufig nicht so stark. Bei einer Erkältung ist der Beginn nicht so plötzlich und die Symptome nicht so ausgeprägt. Das Fieber ist in der Regel unter 39°C. Husten - häufig trocken - ist ausgeprägter. Wenn eitriger Auswurf zusätzlich auftritt, muss man an eine aufgepfropfte Bronchitis oder gar Lungenentzündung denken.

Sowohl bei Erkältungen als auch bei der Grippe ist eine antibiotische Therapie zwecklos, da es sich um Viruserkrankungen handelt. Den besten Schutz gegen eine Influenza-Grippe bietet eine im Oktober bis Dezember durchgeführte Grippeschutzimpfung.